Das Jahr 1918

Als gegen Ende des 1. Weltkrieges der Geldbedarf sprunghaft anstieg, empfahl im Gegensatz zu den bisherigen Notgeldperioden die Reichsbank den Städten, Notgeld auszugeben. Werte von 5, 10, 20, 50 und 100 Mark wurden vorgesehen, deren Druckkosten diesmal die Reichsbank sogar zur Hälfte zu übernehmen versprach. Der vorgesehene Einlösungstermin vom 21. Februar 1919 für 1918er Notgeld konnte nicht eingehalten werden. Wie bereits angeführt, wurde am 1. Mai 1919 dann aber die Annahme dieser Marktwerte untersagt. Etwa 550 Stellen gaben in dieser Notgeldperiode ungefähr 1,5 Milliarden Mark aus und leisteten nach einem Verwaltungsbericht der Reichsbank damit Wesentliches zur Beseitigung der Zahlungsmittelkrise.